Rasten lässt Gelenke rosten

Radeln, Schwimmen und Walken sind bei Arthrose das A und O. Auch wenn die Gelenke schmerzen, sollten die rund fünf Millionen betroffenen Bundesbürger in Bewegung bleiben.Arthrosepatienten sollten Ruhephasen kurz halten, um Anlaufbeschwerden zu vermeiden.

(rgz). Wichtig ist aber, dass sie es dabei nicht übertreiben. Mannschaftssportarten und Ballspiele wie Tennis und Squash, die mit Verletzungsrisiken, Überbelastungen, einseitigen Beanspruchungen und häufigen Richtungswechseln einhergehen, sind nicht zu empfehlen. Therapeutisch sinnvoll sind hingegen fließende Bewegungen, die die Gelenke schonen und das richtige Maß an Belastung bieten – also auch gymnastische Übungen, Tai Chi und Aquajogging.

Nur der Arzt kann die Diagnose stellen

Die passende Sportart sollten Betroffene im Rahmen einer ganzheitlichen Therapie am besten mit ihrem Arzt auswählen. Denn nur der Experte kann auftretende Symptome wie Anlaufbeschwerden, Reibegeräusche, Ermüdungsschmerzen und Schwellungsgefühle in den Knien von Entzündungen und anderen Krankheiten des rheumatischen Formenkreises unterscheiden. Die Palette der Rheumaerkrankungen ist nämlich breit – rund 450 Krankheiten der Muskeln, Sehnen und Gelenke sind bekannt. Um zu verhindern, dass Bewegungseinschränkungen und schwere Schmerzen ihre Lebensqualität massiv mindern, wird Arthrosekranken geraten, selbstbewusst mit ihrem Leiden umzugehen. Denn der durch Fehlbelastung und Überbeanspruchung des Bewegungsapparates entstehende Knorpelverschleiß ist längst keine reine Alterserscheinung mehr.

Vitamin E bremst Botenstoffe

Immer häufiger sind auch junge Menschen – sogar Jugendliche und Kinder – betroffen. Gerade für sie ist ein frühzeitiger Therapiebeginn entscheidend, um Gelenkversteifungen zu verhindern. Neben Bewegung kann dazu auch die Reduzierung von Übergewicht gehören. Denn jedes zusätzliche Kilogramm belastet die Gelenke unnötig. Akute Schmerzen werden in der Regel mit gängigen Schmerztabletten, sogenannten nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR), behandelt. Um die Schmerzmitteldosis und die Nebenwirkungen zu reduzieren, hat sich in der Langzeittherapie hoch dosiertes Vitamin E aus natürlichen Pflanzenölen wie etwa Optovit aus der Apotheke bewährt. Eingesetzt als Basistherapie bremst der effektive Radikalfänger entzündungsfördernde Botenstoffe.

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