Mehr Sicherheit für Pedalritter
Das Tragen eines Schutzhelms kann dazu beitragen, Kopfverletzungen bei einem eventuellen Unfall möglichst gering zu halten.
Wichtige Tipps und ein Erfinderwettbewerb rund um das Thema Fahrradfahren
Fahrradfahren ist gesunde Bewegung an der frischen Luft – und umweltfreundlich dazu. Fast 80 Prozent aller Haushalte in Deutschland verfügen über mindestens ein Fahrrad. Radfahren, egal ob per Trekkingbike, Mountainbike oder einfachem Drahtesel, ist “in”. Und für viele, vor allem für Kinder, ist das Fahrrad das Verkehrsmittel Nummer eins.
Oft das schwächere Glied
Allerdings sind Radfahrer als Verkehrsteilnehmer im Zweifelsfall meist das schwächere Glied. Gerade bei Unfällen mit Autos ziehen sie in der Regel den Kürzeren. Laut Statistischem Bundesamt sind 2007 rund 79.000 Fahrradfahrer bei Verkehrsunfällen verunglückt, die meisten davon mit Kfz-Beteiligung. “Eine besonders umsichtige und aufmerksame Fahrweise und die Beachtung der Verkehrsregeln sollten deshalb für jeden Radfahrer selbstverständlich sein, schon aus purem Eigenschutz”, betont Dierk Engelke, Leiter der Schadenabteilung beim Versicherer HDI-Gerling.
Mit gutem Beispiel voran
Erwachsene und vor allem Eltern sollten deshalb auch beim Fahrradfahren mit gutem Beispiel vorangehen, Kindern die Verkehrsregeln frühzeitig nahebringen und ihnen das richtige Verhalten im Straßenverkehr vorleben. Dass richtiges Verhalten beim Radfahren keine Selbstverständlichkeit ist, belegen leider auch die Zahlen des Statistischen Bundesamtes. So war 2007 bei rund 71 Prozent aller Verkehrsunfälle mit Radfahrern ein Fehlverhalten des Radlers zumindest mitursächlich. Allein ein Viertel dieser Unfälle, rund 14.000, ging zum Beispiel auf das Konto falscher Straßenbenutzung durch den Radfahrer.
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