Sehen und gesehen werden

Auffällige Kleidung in hellen Farben kann ebenfalls entscheidend dabei helfen, von anderen Verkehrsteilnehmern rechtzeitig wahrgenommen zu werden. Das ist gerade für Radfahrer lebenswichtig.

Bei Regen erhöht außerdem ein geeigneter Nässeschutz nicht nur den Komfort, sondern auch die Verkehrssicherheit. Die meist in Signalfarben gehaltenen Jacken und Umhänge werden gerade bei trübem Wetter einfach besser gesehen. Außerdem ist man im tropfnassen Zustand meist eher bestrebt, möglichst schnell ins Trockene zu kommen, als auf den Verkehr zu achten.

Helm bietet nur begrenzten Schutz

Verletzungen an Gliedern und Kopf sind die häufigsten Folgen eines Fahrradunfalls. Das Tragen eines Schutzhelms kann dazu beitragen, Kopfverletzungen bei einem eventuellen Unfall möglichst gering zu halten. Allerdings ist zu beachten, dass die Schutzwirkung eines handelsüblichen leichten Fahrradhelms sehr begrenzt ist. Gerade bei Unfällen, die bei höheren Geschwindigkeiten passieren, oder bei Kollisionen mit Autos bietet er nur ungenügenden Schutz. “Auf keinen Fall sollte man sich durch das Tragen eines Schutzhelms zu riskanter Fahrweise verleiten lassen oder dazu, dem Straßenverkehr nicht mehr die notwendige Aufmerksamkeit zu widmen”, betont deshalb Engelke.

Auf die Technik kommt es an

Neben dem richtigen Verhalten im Straßenverkehr muss auch die Technik stimmen. Ganz egal ob Hightech-Bike oder City-Fahrrad, um ein paar Handgriffe zur Wartung des Zweirades kommt niemand herum. Besondere Aufmerksamkeit verdient die Bremse. Nur eine voll funktionstüchtige Bremsanlage gewährleistet, dass ein Radfahrer in Gefahrensituationen rechtzeitig zum Stehen kommen kann. Aber auch Schaltung, Reifen und Kette sollten regelmäßig kontrolliert und gewartet werden.




Bisher keine Kommentare

Einen Kommentar schreiben