Die Weite der Prignitz mit dem Rad entdecken

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Die Weite der Prignitz mit dem Rad entdecken

Weißstörchen auf der Spur: Tier-Dokumentarfilmer Andreas Kieling genießt den weiten Blick auf die Elb-Auenlandschaft in der brandenburgischen Prignitz.

Vom Turmverlies der brandenburgischen Burg Lenzen eröffnet sich ein weiter Blick auf Elbe und Prignitz. Hier, im UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe, darf der Strom noch mäandern wie in alter Zeit. So konnte eine der artenreichsten Flusslandschaften Europas entstehen. Sie beherbergt die größte Weißstorch-Kolonie Europas, und zwar wenige Kilometer flussaufwärts im „Europäischen Storchendorf Rühstädt“.
Alljährlich ziehen dort mehr als 30 Storchenpaare ihre Jungen auf, ehe sie gemeinsam in wärmere Gefilde ziehen. Wenn die Eltern abends von den Feuchtwiesen an der Elbe heimkehren und unter lautem Schnabelgeklapper von ihren hungrigen Sprösslingen begrüßt werden, ist das ein besonders faszinierendes Schauspiel. „Hautnah“ dabei sein können Naturfreunde an jedem Samstag bis Mitte August: Jeweils um 20 Uhr beginnt dann die zweistündige Führung „Storchenfeierabend“ (nach Voranmeldung). Sie kann auch Teil einer Wochenendreise mit Übernachtung im Schloss Rühstädt sein.
Störche, weite Aussichten und viele Kulturgüter der Prignitz bietet die „Adebar-Tour“. Diese 26,5 Kilometer lange Radtour folgt ein Stück weit dem Elbe-Radweg. Sie führt auch zur Binnendüne Quitzöbel und zur Wunderblutkirche in Bad Wilsnack – einst Anziehungspunkt für Wallfahrer aus ganz Nordeuropa.
Infos sind unter TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH, www.naturreisen-brandenburg.de zu finden.

(djd/pt).



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